| Veranstaltung: | 1. Landesmitgliederversammlung 2026 | Grüne Jugend Bremen |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3. Anträge |
| Antragsteller*in: | Spaß-Kommission |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 29.04.2026, 22:07 |
A7: Sommer, Sonne, Solidarität: Für ein GJ-Sommer-Camp!
Antragstext
Die Grüne Jugend Bremen wird in diesem Sommer (2026) ein Sommer-Camp
veranstalten. Dafür wollen wir als Grüne Jugend Bremen ins Bremer Umland fahren
und gemeinsam zelten.
Die Ziele, die wir damit verfolgen, sind vor allem Team-Building. Uns ist
wichtig, dass die GJ Bremen ein sozialer Ort ist, der nicht nur von politischer
Arbeit und den Krisen dieser Welt geprägt ist, sondern der auch kraft-spendend
ist. Das wollen wir über gemeinsame Freizeit-Aktivitäten und Spaß erreichen.
Die Idee hinter dem Camp ist, einen Austausch-Ort abseits des politischen
Alltags zu schaffen, in dem wir uns alle besser kennenlernen können, Neu-
Mitglieder eingebunden werden und wir eine Grundlage für gemeinsame politische
Arbeit schaffen. Die Aktivitäten wollen wir so ausgestalten, dass bereits
bestehende Gruppen-Dynamiken aufgebrochen werden und jede Person mit möglichst
vielen verschiedenen Leuten ins Gespräch kommt.
Mit (den im September anstehenden Landtags-Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und
Sachsen-Anhalt und) der Bürgerschafts-Wahl 2027 stehen uns wichtige politische
Ereignisse bevor, die mit Kampagnen und Wahlkampf einhergehen. Das sind Zeiten,
in denen wir als Grüne Jugend aktiver sind als sonst. Es stehen in Wahlkampf-
Zeiten mehr Veranstaltungen als sonst an. Und es kommt leichter zu angespannten
Situationen, zum Beispiel an Wahlkampf-Ständen.
Für diese Zeit wollen wir mit dem Sommer-Camp eine Grundlage schaffen, dass sich
alle in der Gruppe und auch in Wahlkampf-Situationen sicher fühlen.
Ein weiterer Effekt, der damit einhergeht, den wir erreichen wollen, ist unser
Verbandsklima zu verbessern. Durch gute soziale Beziehungen können auch
inhaltliche Debatten besser geführt werden.
Wir glauben, dass wenn die soziale Dynamik besser ist, die ganze Verbandsarbeit
besser wird. Durch besseres Vertrauen können wir unter anderem die Hemm-
Schwelle, sich einzubringen, abbauen, aber auch die Hürde, Probleme
anzusprechen, verringern.
Damit alle an diesem Sommer-Camp teilnehmen können, setzen wir auf ein
solidarisches Bezahl-Modell mit einem regulären, einem ermäßigten und einem
Soli-Teilnahme-Beitrag. Außerdem wird es die Möglichkeit geben, sich ganz vom
Teilnahme-Beitrag befreien zu lassen.
Um die Veranstaltung möglichst niedrigschwellig zu halten, sollen die regulären
Teilnahme-Beiträge 40 Euro nicht überschreiten. (Die Zahl berechnet sich an dem
kalkulierten Lebensmittelpreis.) Die Finanzierungs-Lücke, die zwischen den
Teilnahme-Beiträgen und den tatsächlichen Kosten des Camps liegen, sollen vom
Landes-Verband getragen werden, 700 Euro aber nicht überschreiten.
Besonders wichtig ist für uns, dass das Sommer-Camp für alle zugänglich ist.
Deswegen wollen wir uns im Vorhinein ausdrücklich mit Inklusion beschäftigen und
in der konkreten Ausgestaltung auf unterschiedliche Bedürfnisse eingehen.
Um darüber hinaus die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Teilnehmenden
sicherzustellen, wird es ein Konzept zum Abbau von Barrieren, ein Awareness-
Konzept und ein Awareness-Team geben. Zudem werden wir uns mit Jugendschutz
beschäftigen.
Dieses Camp soll ein Raum für alle sein. Wir freuen uns über eure Kritik und
Verbesserungs-Vorschläge! Bringt eure Ideen für das perfekte Team-Building ein!
Auf ganz viel Spaß zusammen 🫶🏻
Begründung
erfolgt mündlich
